Demnächst im Dekanat


Herzlich Willkommen

 

im Internetauftritt des Katholischen Dekanates Darmstadt. Die Inhalte finden Sie ab hier, aber begrüßen wollen wir Sie mit einem Text aus Schweden, der uns auf die ersten Anfänge der Christen verweist:

Was man vom Fischen lernen kann:

Erstens: Es zählen die Fische, die man gefangen hat, und nicht die, die man erschrecken, beeindrucken oder interessieren konnte.

Zweitens: Es ist ausgeschlossen, einen Fisch zum Anbeißen zu zwingen. Er muss von sich aus kommen.

Drittens: Es ist Ruhe wichtig. Spricht man zuviel oder bewegt man sich unnötig, so ergreift der Fisch, der anbeißen will, die Flucht.

Viertens: Wer das Fischen nicht liebt, kann nie ein guter Fischer werden. Man muss das Warten genießen können. Gleichgültig, ob es kalt ist, ob es regnet oder die Mücken stechen.

Fünftens: Manche Fischer nehmen immer denselben Köder, ungeachtet der Fischart, die sie fangen wollen. Doch eine Forelle wird durch einen anderen Köder angelockt als ein Kabeljau.

Sechstens: Man muss die Angel dort auswerfen, wo die Fische sind und nicht erwarten, dass sie zu einem kommen. Manche Leute ziehen es vor, sich bequem am Ufer niederzulassen, statt sich auf die glitschigen Felsen zu wagen oder in die Mitte der Strömung.

Siebtens: Fischer bauen keine Straßen, um einen Weg, der sich vielleicht mal bewährt hat, immer wieder zu gehen. Ein Fischer sucht die Fische jeweils dort, wo sie sind. Es kann ja sein, dass der Weg von gestern nicht zu den Fischen von heute führt.

( aus Schweden)

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